Forschung
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung digitaler Methoden in der Umweltplanung. Wir widmen uns insbesondere zwei Forschungsfragen:
- Wie können wir immer größer werdende Datenmengen, zunehmende Modellkomplexität und KI-Innovationen gewinnbringend in der Umweltplanung einsetzen?
- Wie können partizipative und interaktive Prozesse im Umgang mit digitalen Methoden gestärkt werden, sodass ein vertiefter Dialog zwischen Akteuren und der menschliche Aushandlungsprozess bei komplexen Umweltentscheidungen im Vordergrund stehen?
Diese Fragen spielen eine zentrale Rolle für die Zukunft der Umweltplanung und bei der Bewältigung globaler Krisen wie dem Klimawandel und dem Verlust von Biodiversität.
Die inhaltlichen Forschungsschwerpunkte unserer Arbeit sind:
- Ausbau Erneuerbarer Energieanlagen
- Klimaanpassung in Städten
- Landnutzungswandel
- Klimawirkungen von Bäumen und Wäldern
Unsere methodischen Schwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:
- Räumliche Entscheidungsunterstützungssysteme
- Multikriterielle Optimierung
- Partizipative und interaktive Optimierung
- Unsicherheiten und robuste Entscheidungen
- Statistische Modellierung & Maschinelles Lernen
- Emulatoren in der Umweltmodellierung
Lehre
In unseren Lehrveranstaltungen lernen Studierende den Umgang mit folgenden digitalen Methoden der Umweltplanung:
- Geoinformationssysteme (GIS)
- Räumliche Standort- und Eignungsanalysen
- Räumliche Modellierung basierend auf statistischen Methoden und maschinellem Lernen
- Multikriterielle Entscheidungsanalysen
- Räumliche Optimierungen
Diese Methoden und deren Anwendung üben wir mit den Studierenden anhand zahlreicher Beispiele. Zu diesen Beispielen gehören die Analyse naturbasierter Lösungen (z.B. Reduktion von Hitze in Städten mithilfe von Bäumen), die Standortfindung für erneuerbare Energieanlagen und die Modellierung von Landnutzungsänderungen.