InstitutPersonenJochen HackForschungsprojekte
Resource:Mannheim - Integrale Planung eines qualitativ wie quantitativ nachhaltigen Regen- und Grauwassermanagements am Beispiel des neuen Stadtquartiers ,Aubuckel‘ in Mannheim

Resource:Mannheim - Integrale Planung eines qualitativ wie quantitativ nachhaltigen Regen- und Grauwassermanagements am Beispiel des neuen Stadtquartiers ,Aubuckel‘ in Mannheim

Leitung:  LUH-Teilprojekt: Prof. Dr. Jochen Hack
Jahr:  2023
Förderung:  Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU); Fördersummer: 125.000 €
Laufzeit:  09.12.2021 – 08.12.2023
Bemerkungen:  Kooperationspartner: Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung; GBG - Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH, Mannheim; Gräf Architekten, Kaiserslautern

Zusammenfassung

Dem Gedanken der wassersensiblen Stadtgestaltung folgend soll Am Adolf Damschke Ring in Mannheim Aubuckel eine Wohnanlage realisiert werden, in der jeder Tropfen Wasser als wertvolle Ressource betrachtet wird und dadurch die unterschiedlichen Stoffströme effektiver gestaltet werden können. Das Projekt orientiert sich dabei an den natürlichen Wasserkreisläufen, und versucht durch eine maximale lokale Rückhaltung von Niederschlagswasser, bzw. Wiederverwendung von Grauwasser, diese möglichst effizient nachzubilden.

Resource:Mannheim untersucht dabei die technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Möglichkeiten einer Innovativen Wasserwiederverwendung für 74 Wohneinheiten, die neben der Wasserrückgewinnung (Baustein I: Wassertechnik) auch die Schnittstellen zu einer dem Konzept angepassten Freiraumgestaltung (Baustein II: Freiraum) dem lokalen Hochwasserschutz, bzw. der übergeordneten Stadttechnik (Baustein III: Schwammstadt/Stadttechnik) einbindet. Außerdem wird überprüft, welche Rolle eine vernetze Steuerung der einzelnen Elemente im Kontext der Digitalisierung (Baustein IV: Softwaresteuerung) übernehmen kann, und es werden auf theoretischer Ebene im Rahmen einer Begleitforschung Fragen nach energetischen Aspekten diskutiert (Baustein V: Energie)

Die Bausteine bilden ein Ensemble, welches sich gegenseitig ergänzt und unterstützt um dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des Wasser- & Energiebedarfes zu leisten. Gleichzeitig erhöht sich durch die wasserorientierte Freiraumgestaltung die Lebensund Aufenthaltsqualität für die Bewohner, auch über die Grenzen des Quartiers hinaus.