Im Mai begaben sich 16 Studierende unseres Instituts unter Leitung von Prof. Fritz Kleinschroth und Wiebke Winkelhues auf eine mehrtägige Exkursion in die Schweiz. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Einblicke in „Nature-based Solutions“ – naturbasierte Lösungsansätze für Klimaanpassung und Biodiversitätsentwicklung.
Der Schwerpunkt der Reise lag in der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Dort diskutierten die Teilnehmenden mit lokalen Expert:innen aktuelle Herausforderungen und Lösungsstrategien rund um Moorschutz, Schutzwälder und nachhaltige Forstwirtschaft. Auch besondere Aspekte der alpinen Flora und Fauna wurden im Gelände erforscht.
Weitere Stationen führten ans Reussdelta, wo mit innovative Kompensationsmaßnahmen neuer Raum für Mensch und Natur geschaffen wurde, sowie ins Waldschutzgebiet des historischen Goldauer Bergsturzes mit seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt.
Zum Abschluss verlagerte die Exkursion den Fokus in den urbanen Raum: In Zürich wurden zukunftsweisende Projekte zur klimaangepassten Stadtentwicklung besichtigt – von der Renaturierung von Stadtbächen bis zu den Schwammstadt-Konzepten und begrünten vertikalen Parklandschaften. Einblicke in die grün-blaue Infrastruktur der Stadt zeigten eindrucksvoll, wie Städte durch stadtplanerische Innovationen widerstandsfähiger und lebenswerter werden.
Die Woche bot allen Beteiligten nicht nur ein spannendes, interdisziplinäres Lernumfeld, sondern auch vielfältige Eindrücke, die sicher lange im Gedächtnis bleiben. Unser herzlicher Dank gilt allen Partner*innen in der Schweiz für die inspirierende Unterstützung!
Weitere Informationen zu den spannenden Stationen der Exkursion.