Am 8. Oktober 2025 kamen im Rahmen des EU-geförderten Projekts SpongeScapes Forschende, Planer:innen und Praktiker:innen zusammen, um über naturbasierte Lösungen für klimaresiliente Landschaften in der Region Aa dal Noord (Niederlande) zu diskutieren. Der Workshop stellte einen wichtigen Meilenstein im Projekt dar und konzentrierte sich darauf, wie Geodesign lokale Akteur:innen dabei unterstützen kann, Landschaften gemeinsam so zu gestalten, dass sie besser auf die zunehmenden Herausforderungen durch Hochwasser und Dürre reagieren können.
Aufbauend auf zwei früheren Stakeholder-Workshops, in denen zentrale Herausforderungen identifiziert und zwei Zukunftsszenarien für das Jahr 2050 entwickelt wurden, lag der Schwerpunkt dieser Veranstaltung auf der Überführung dieser Visionen in kartenbasierte Entwürfe. Die Teilnehmenden arbeiteten mit dem GeoDesign-Tool, um räumliche Darstellungen zukünftiger „Schwammlandschaften“ für den mittelfristigen (2035) und langfristigen (2050) Zeithorizont zu erstellen.
Die interaktive Plattform integriert Umweltdaten, Informationen zur Landnutzung sowie Beiträge der Stakeholder und ermöglicht es den Teilnehmenden, die Auswirkungen unterschiedlicher Landmanagement-Strategien in Echtzeit zu bewerten. Dieser praxisnahe Ansatz half den Beteiligten, Zielkonflikte zu visualisieren, prioritäre Handlungsräume zu identifizieren und gemeinsam zukünftige Landschaftsszenarien zu entwerfen, wobei der charakteristische Landschaftsraum der Region bewahrt wurde.
Als zentrale Aktivität des Spongescapes-Projekts verdeutlichte der Workshop die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis für die Entwicklung übertragbarer Lösungen zur Klimaanpassung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die nächsten Projektphasen einfließen, darunter weiterführende Forschung, Pilotanwendungen sowie der Wissenstransfer in akademische und professionelle Netzwerke.
Zum Video über den Spongescapes-Workshop.
Weitere Information über Spongescapes: https://spongescapes.eu