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60 years of research and teaching for the conception of the environment

Im Jahr 1947 wurde in Sarstedt bei Hannover mit der Gründung einer Hochschule für Gartenbau und Landeskultur das Institut für Landespflege, Landschafts- und Gartengestaltung eingerichtet. Ein achtsemestriges Studium der Landespflege führte zum Abschluss 'Diplom-Gärtner'. 1952 erfolgte die Eingliederung der grünen Hochschule in die Technische Universität Hannover, 1954 der Umzug des Instituts von Sarstedt nach Hannover-Herrenhausen.
1958 teilte man die bisherige Einrichtung in ein Institut für Grünplanung und Gartenarchitektur (heute Landschaftsarchitektur) und ein Institut für Landschaftspflege und Naturschutz (ILN). Beide bildeten gemeinsam mit dem 1956 eingerichteten Lehrstuhl für Landbau und Landesplanung die Abteilung Landespflege. Aus Letzterem entstand 1969 das Institut für Landesplanung und Raumforschung (ILR). Das 1967 ergänzte Institut für Vegetationskunde (heute Institut für Geobotanik) wechselte 1980 in den Fachbereich Biologie.
Die gesellschaftliche Diskussion über soziale und politische Reformen führten 1974 zur Gründung des Instituts für Landschaftsplanung der Ballungsräume (später Institut für Freiraumentwicklung und Planungsbezogene Soziologie). Etwa zeitgleich wurde das Studium grundsätzlich reformiert, das Projektstudium eingeführt und der Studienabschluss in 'Diplom-Ingenieur der Landespflege' umbenannt. 1980 entstand im Zuge der Abschaffung der Fakultäten und der Bildung kleinerer Einheiten aus der Abteilung Landespflege der Fachbereich Landespflege. Die Studienreform in den achtziger Jahren behielt das praxisorientierte Projektstudium bei; wer nun seinen Abschluss erreicht hatte, war ‚Diplom-Ingenieurin oder Diplom-Ingenieur der Landschafts- und Freiraumplanung’. Der Fachbereich gab sich den neuen Namen ‚Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung’.
Mit der Neuordnung der Universität Hannover im Jahr 2006 und der Bildung von Fakultäten als größeren Einheiten entstand aus den Fachbereichen Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung sowie Architektur die gemeinsame Fakultät ‚Architektur und Landschaft’. Kurz zuvor waren die beiden Institute für Landschaftspflege und Naturschutz sowie Landesplanung und Raumforschung zum Institut für Umweltplanung zusammengeschlossen worden. Seit dem WS 2006/07 hat die Umstellung auf die Bachelor- und Master-Studiengänge Landschaftsarchitektur und Umweltplanung begonnen.