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Raumordnung und Regionalentwicklung

Raumordnung und Regionalentwicklung


© Birthe Flessner, Hannover, 2021

THEMEN UND FORSCHUNGSFRAGEN

Raumbezogene Gestaltungsansätze umfassen sowohl Instrumente und Prozesse formaler, rechtlich verbindlicher Planung als auch informelle Entwicklungsstrategien. Beide Dimensionen der fachübergreifenden, insbesondere überörtlichen Planung sowie ihre Verknüpfung stehen im Zentrum der Forschung und Lehre der AG Raumordnung und Regionalentwicklung.

Nachhaltige Raumentwicklung und Gleichwertige Lebensbedingungen sind die normativen Leitvorstellungen der Raumordnung und Regionalentwicklung. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage, welche Anforderungen der demografische und der digitale Wandel an Infrastrukturen der Daseinsvorsoge stellen. Dieser Frage wird im Schwerpunkt Empirische Erforschung räumlicher Entwicklungen nachgegangen.
An der Integration von Umweltthemen in die räumliche Planung ist unter anderem von Interesse, wie Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen der Umweltplanung für die jeweilige Planungsebene und den Planungsraum integrationsfähig aufbereitet werden können.
Der Wandel von Planungs- und Governanceformen bildet den dritten, themenübergreifenden Schwerpunkt der Arbeitsgruppe und beinhaltet die Änderung der gesellschaftlichen Handlungssteuerung, -regulierung und -koordination etwa durch neue, vor allem nicht-staatliche Akteure.

Bei allen drei Forschungsschwerpunkten stehen die Transdisziplinarität und somit die enge Zusammenarbeit mit Partnern und Partnerinnen aus der Praxis sowie der Wissenstransfer im Fokus.

STUDIENINHALTE, METHODEN UND KOMPETENZEN

Die Studierenden werden durch die Arbeitsgruppe befähigt, konzeptionelle Fragestellungen zu operationalisieren. Sie werden angeleitet, raumwissenschaftliche und -planerische Phänomene mit quantitativen und qualitativen Methoden in wissenschaftliche Fragestellungen zu überführen. Dazu werden erkenntnistheoretische Hintergründe, Zielstellungen und Gütekriterien von Forschung beleuchtet. In stark praxisorientierten Lernformen wie Studienprojekten, Planspielen, Stegreifen und Exkursionen als auch traditionellen Vorlesungen und Seminaren werden die Themenbereiche Regional- und Stadtplanung, Regional- und Stadtentwicklung, Umweltprüfungen, Governance, Planungstheorie und -methodik vertieft.

Entlang der transferorientierten Lehr- und Forschungskultur der Arbeitsgruppe stellen Lernprozesse zwischen Akteur:innen aus Wissenschaft und Praxis einen Schwerpunkt dar. So sollen Studierende Kompetenzen erlangen, die Dynamiken zwischen Wissenschaft, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft zu beobachten und zu gestalten sowie zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

  • Kooperationen

    International

    • Tours (Université de Tours (UT))
    • Wien (Boku Wien)
    • Stockholm (Stockholm University)

    Praxispartner

    • Region Hannover
    • Stadt Hannover
    • Stadt Rinteln

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