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Ein Tag im Schulbiologiezentrum Hannover

Ein Tag im Schulbiologiezentrum Hannover


Zehn verschiedene Abfallarten, von Laub über Nadeln, Geäst, Papier bis hin zu Plastikmüll, können hier über vier Jahre im Verrottungsprozess beobachtet werden.

Am 8. September 2021 besuchten 16 Studierende mit Dr. Roswitha Kirsch-Stracke den Schulgarten Burg, "Herzstück" des Schulbiologiezentrums Hannover. Die Einrichtung steht mit ihren Vorläuferstandorten für eine fast 140-jährige Schulgartengeschichte in Hannover. Jörg Ledderbogen, Biologe und langjähriger Kustos, veranschaulichte abwechslungsreich Ziel und Zweck, Themen und Arbeitsweisen der Einrichtung.

In der sogenannten „Ökoanlage“ befinden sich zahlreiche kleinere Versuchsflächen, die als Vorbilder für Schulgärten und Schulhöfe dienen: Hier wird Sukzession in ihren unterschiedlichen Verläufen nachvollziehbar gemacht, sei es auf schiefen Ebenen, auf Probeflächen mit unterschiedlichen Substraten und in Containern mit verschiedenen Arten von Abfällen, die über vier Jahre beobachtet werden können.

Apothekergarten und Duftgarten stießen auf besonderes Interesse, ebenfalls das Verkosten ausgefallener Gewürzpflanzen. Ausländische Nutzpflanzen wurden in ihrer Verwendung kennen gelernt, so der Neuseeländische Hanf (Phormium tenax) mit seinen enorm reißfesten Fasern.

Krönender Abschluss des Tages waren die botanische Fruchtuntersuchung und die Verkostung von rund 20 verschiedenen Tomatensorten.

Der Botanische Schulgarten Burg ist für alle Interessierten zugänglich, weitere Infos:

Erkundung im Apothekergarten …
… und im Gemüsegarten
Zwei Studierende testen die Reißfähigkeit des Neuseeländischen Hanfs.
Krönender Abschluss: Die Tomatenverkostung (alle Fotos: R. Kirsch-Stracke)