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Fulda – Sternenstadt und Klosterlandschaft

Fulda – Sternenstadt und Klosterlandschaft


Heute ein Brauhaus: die Wiesenmühle in Fulda. Hier erläuterte Charis Dittmar vom Umweltzentrum Fulda (nicht im Bild) die Folgen der Lichtverschmutzung.

Die lange geplante mehrtägige Rhön-Exkursion musste Corona-bedingt ausfallen, aber zumindest ein Besuch der nordhessischen Stadt Fulda konnte am 24. August 2020 als Tagesexkursion stattfinden. Die Vorbereitung hatten Dr. Roswitha Kirsch-Stracke und vor allem Student Julian Gick übernommen, der aus Fulda stammt und seine gute Ortskenntnis einbrachte. 

Fulda ist die erste „Sternenstadt“ Deutschlands. Für ihre Bemühungen gegen die Lichtverschmutzung wurde die Stadt im Januar 2019 von der International Dark-Sky-Association (IDA) als „Dark-Sky-Community“ ausgezeichnet. Isabell Charis Dittmar vom Umweltzentrum Fulda erläuterte die Folgen der Lichtverschmutzung für die Artenvielfalt. 

Mit dem Leiter des Umweltzentrums Fulda, Alexander Sust, wanderte die Gruppe durch die Fulda-Auen und besuchte die Wiesenmühle, eine der ältesten noch erhaltenen Mühlenanlagen in Deutschland. Heute versorgen ihre Turbinen das Braushaus Wiesenmühle mit Energie.

Es wurde sichtbar, welch landschaftsprägende Wirkung Jahrhunderte langes klösterliches Leben und Wirtschaften entfaltet hat. Der Eindruck vertiefte sich bei der Wanderung durch die Barockstadt und beim Besuch verschiedener historischer Gärten. Im Klostergarten der Franziskaner auf dem Frauenberg stellte Gärtnermeister Stefan Geisler dessen historischen Bedeutung und heutige Nutzung vor.  

Die Jahreszeit passte: Der Dahliengarten in der Innenstadt stand in voller Blüte.