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Fünfjähriges Verbundprojekt „agri:change - Zukunft durch Wandel“ mit Beteiligung des IUP gestartet

Fünfjähriges Verbundprojekt „agri:change - Zukunft durch Wandel“ mit Beteiligung des IUP gestartet

Beispiel für eine intensiv genutzte Agrarlandschaft Beispiel für eine intensiv genutzte Agrarlandschaft Beispiel für eine intensiv genutzte Agrarlandschaft
Beispiel für eine intensiv genutzte Agrarlandschaft (Foto: Fritz Kleinschroth)

Wie lassen sich nachhaltige und ökonomisch tragfähige Agrar- und Ernährungssysteme schaffen, um für eine ausreichende und gesunde Ernährung zu sorgen – bei gleichzeitigem Schutz von Mensch, Tier, Ökosystem und Klima? Diesen Fragen widmen sich über 70 Forschende in einem fünfjährigen Verbundprojekt unter Federführung der Universität Göttingen. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben mit knapp 25 Millionen Euro aus dem Förderprogramm zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm mit der VolkswagenStiftung

Ziel des Projektes ist die aktive Mitgestaltung der Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen. In vier sogenannten agri:labs werden transdisziplinär praxisnahe Lösungen und Konzepte entwickelt – etwa zur Bewertung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette oder zur Identifikation gesellschaftlicher Trends als Impulse für Veränderung. Weitere Schwerpunkte sind die kreislauforientierte Ressourcennutzung, verbessertes Tierwohl und neue Einkommensquellen durch innovative Geschäftsmodelle.

Am Institut für Umweltplanung übernehmen Prof. Dr. Christian Albert und Dr. Daniela Kempa die Co-Leitung des agri:labX4. Im  agri:labX4 werden, sozial-ökologische Transformationsprozesse in intensiv und extensiv genutzten Agrar- und Moorlandschaften Niedersachsens erforscht. Durch eine transdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschenden und Stakeholdern in Reallaboren sollen neue Impulse für eine nachhaltige Landschaftsentwicklung gesetzt werden. Im Vordergrund stehen gemeinsame Lernprozesse und die Erarbeitung von Transformationswissen.

Zum agri:change Verbund gehören noch die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Universitäten in Vechta, Lüneburg und Braunschweig sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (u. a. Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, Thünen-Institut) sowie Partner:innen aus der Agrarwirtschaft.

 

Kontakt am Institut für Umweltplanung:

Dr. Daniela Kempa, kempa(at)umwelt.uni-hannover.de