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Naturverträglicher Ausbau von Solarparks: IUP ermittelt potenzielle Flächen und stellt die Ergebnisse online zur Verfügung

Naturverträglicher Ausbau von Solarparks: IUP ermittelt potenzielle Flächen und stellt die Ergebnisse online zur Verfügung

Um dazu beizutragen, den Ausbau der Solarenergie schnell und nachhaltig umzusetzen, hat das IUP Ergebnisse von Flächenanalysen bereitgestellt, die das Potenzial für eine mensch- und naturverträgliche Solarnutzung zeigen.
Städte, Gemeinden und Verbände können die Daten als Basis für ihre Planungen nutzen. Die Shapefiles für Geographische Informationssysteme sind für alle Interessierten unter data.uni-hannover.de/dataset/areas-in-lower-saxony-with-low-and-medium-spatial-vulnerability-to-ground-mounted-photovoltaics verfügbar.

Auf Flächen mit so genanntem "geringem Raumwiderstand" wird angenommen, dass der Ausbau von Solarenergie weitgehend ohne Konflikte mit dem Naturschutz oder der menschlichen Gesundheit möglich ist. Sie umfassen mit rund 6.180 Quadratkilometern etwa 13 Prozent der Fläche Niedersachsens.

Aktuell unterliegt ein Teil dieser ermittelten Flächen Nutzungsrestriktionen durch die niedersächsische Landesraumordnung oder das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Darüber hinaus werden im konkreten Planungsprozess vor Ort weitere Raumutzungen als die des Naturschutzes in die Abwägung einbezogen. Die Forschungsdaten bilden eine gute Grundlage für die Ermittlung nachhaltiger Erzeugungspotenziale und die Standortsuche von Solarparks. Sie zeigen, dass die Nutzung von PV-Freiflächenanlagen den Spielraum der Kommunen und Regionen für lokale Lösungen der Energieerzeugung erweitern kann.

Die Flächenanalysen wurden im Verbundprojekt "Integration von Solarenergie in die niedersächsische Energielandschaft (INSIDE)" erarbeitet, gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

Datenveröffentlichung: Badelt, Ole; Wiehe, Julia; Haaren, Christina von (2022): Areas in Lower Saxony with low and medium spatial vulnerability to ground mounted photovoltaics.