ForschungForschungsprojekte
Integrating RENewable energy and Ecosystem Services in environmental and energy policies (IRENES)

Integrating RENewable energy and Ecosystem Services in environmental and energy policies (IRENES)

Leitung:  Prof. Dr. Christina von Haaren, PD Dr. Sylvia Herrmann
Team:  M.Sc. Ole Bartelt (ab November 2020), Dr. Julia Wiehe
Jahr:  2022
Förderung:  Europäische Union, INTERREG europe
Laufzeit:  August 2019 - Juli 2022
Weitere Informationen https://www.interregeurope.eu/irenes/

Aktuelles

Online-Veranstaltung am 10. Februar 2021 um 15 Uhr:
"Integration von Solarenergie in die niedersächsische Energielandschaft"

Das Institut für Solarenergieforschung Hameln und das Institut für Umweltplanung (IUP) laden zu einer Online-Veranstaltung am 10. Februar 2021 um 15 Uhr ein.
Die Vorträge geben einen Einblick in die Forschungsergebnisse aus dem Projekt INSIDE. Auf Grundlage von Statements aus den Fachressorts der niedersächsischen Ministerien und von zwei Praxisbeispielen werden darüber hinaus Stand und Perspektiven der Solarenergienutzung in Niedersachsen diskutiert.
Weitere Infos und Programm

Anmeldung unter: energie@umwelt.uni-hannover.de


Online-Konferenz am 10. Dezember 2020 um 10 Uhr:

Das IUP und die Klimaschutzagentur Region Hannover laden herzlich zum virtuellen Besuch der IRENES-Projektpartner am 10. Dezember 2020 von 10 bis 15 Uhr ein.
Wir bereiten ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen über EFRE-Förderung, Landesplanung und den Stand der Energiewende in Niedersachsen vor.
Darüber hinaus werden Best-Practice-Beispiele mit einer gelungenen Kombination aus Naturschutz und erneuerbaren Energien präsentiert.
Neben einem Windparkprojekt, wird auch ein Projekt zur kombinierten Förderung von Solarenergie und Dachbegrünung vorgestellt.
Ein drittes Beispiel wird die Kombination von kulturellen Ökosystemleistungen und Solarenergie in einem ehemaligen Kohleabbaugebiet zeigen.

Konferenzsprachen sind deutsch und englisch mit simultaner Übersetzung.
Aus technischen Gründen bitten wir alle Interessierte, sich unter energiewende@klimaschutzagentur.de anzumelden.


Online-Konferenz am 29. Oktober 2020 um 16.30 Uhr:
"Windenergienutzung und Artenschutz: Miteinander statt gegeneinander – wie kann das gelingen?"

Das Institut für Umweltplanung und die Klimaschutzagentur Region Hannover laden gemeinsam ein: Mit Expertinnen und Experten werden Zielkonflikte zwischen Arten- und Klimaschutz sowie die Umsetzungschancen einer naturverträglichen Energiewende diskutiert.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen unter energiewende@klimaschutzagentur.de


Solaranlagen oder Grün? Auf dem Unternehmensdach kann beides Platz finden. Welche Vorteile die Kombination für Unternehmen bringen kann, zeigte der e.coBizz-Onlinevortrag  „Win-win für Unternehmen – Dachbegrünung und Photovoltaik erfolgreich kombinieren“ am 10. Juni 2020. Anhand anschaulicher Praxisbeispiele erklärte Referent Jörg Ewald von der Heinz Ewald GmbH aus Hannover, wie die individuelle Umsetzung der Projekte unkompliziert gelingt. Friederike Stelter von der Klimaschutzagentur und Matthias Wohlfahrt von proKlima - Der enercity-Fonds GbR moderierten die Veranstaltung, an der 60 Interessierte teilnahmen.

Der inzwischen dritte Online-Vortrag von e.coBizz (Klimaschutzagentur Region Hannover) fand in Kooperation mit dem INTERREG europe-Projekt IRENES statt.

Newsletter 3, November 2020


Newsletter 2, Mai 2020


Newsletter 1, Februar 2020


Gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Region Hannover hatte das Institut für Umweltplanung zum offiziellen Auftakt für das EU-Projekt IRENES am 15. Januar 2020 nach Hannover-Herrenhausen eingeladen.


 

Short description

The Millennium Ecosystem Assessment (2005), and recently the EU 2020 Biodiversity Strategy emphasizes that human well-being is tightly linked to environmental conditions through the delivery of Ecosystem Services (ES), and therefore good territorial environmental management could, in principle, also deliver better outcomes for people and environment, resulting in win-win solutions.

Low-carbon policies and Renewable Energy Sources (RES) development are challenged by the complexity of linkages between ecological, physical, social, and economic factors in relation to trade-offs and synergies between RES exploitation and the delivery of multiple ES. Generalizations and knowledge shortage lead to missing the acknowledgment of potential synergies between RES and ES within the governance and policy frameworks at territorial level.

The IRENES project will put in place interregional knowledge and experience exchange process to identify gaps and barriers within current ERDF and energy policy instruments in relation to the RES and ES co-relation, including environmental, social, economic, and governance concerns. The active commitment of Structural Funds Managing Authorities, and governing bodies of other policy instruments addressed in the project, is of paramount importance to integrate the potential RES development trade-offs and co-benefits with ES into the territorial development policies. Therefore, IRENES consortium priority is to communicate and dialogue with policy makers and not to policy makers in order to trigger the knowledge transfer and to inform, with scientific evidences on RES and Ecosystem Services, the decision makers about the potential of a win–win outcome that can be incorporated into the regional and national ERDF Operational programmes, energy and climate strategies and laws.

Further information are available on the project website.

Kurzbeschreibung

Das Millennium Ecosystem Assessment (2005) und die europäische Biodiversitätsstrategie 2020 betonen, dass das menschliche Wohlbefinden eng mit den Umweltbedingungen und der Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen (ÖSL) verbunden ist. Ein gutes Umweltmanagement ist daher notwendig, um Win-Win-Lösungen für Mensch und Umwelt zu erreichen.

Die Klimaschutzpolitik und die Entwicklung erneuerbarer Energien (EE) stehen vor der Herausforderung, die Vielschichtigkeit der Wechselwirkungen zwischen ökologischen, physikalischen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren aufzugreifen. Bisher führen Verallgemeinerungen und Wissenslücken dazu, dass potenzielle Synergien zwischen EE und ÖSL im Rahmen der Governance und der Politik nicht wahrgenommen werden.
Das Projekt IRENES wird einen interregionalen Wissens- und Erfahrungsaustausch einleiten, um diese Lücken sowie weitere Hemmnisse innerhalb der derzeitigen EFRE- und energiepolitischen Instrumente zu identifizieren und zu schließen.

Dabei wirken Verwaltungsbehörden der Strukturfonds und anderer im Rahmen des Projekts behandelter politischer Instrumente aktiv mit, um potenzielle Zielkonflikte bei dem Ausbau der EE und der Verbesserung der ÖSL zu lösen und entstehende Synergien in die Politik der territorialen Entwicklung zu integrieren.
Auf dieser Grundlage werden die regionalen und nationalen operationellen EFRE-Programme sowie übergeordnete Energie- und Klimastrategien und -gesetze weiterentwickelt.

Weitere Informationen sind auf der Projekt-Website verfügbar.

 

Projektpartner

IUAV University of Venice
Veneto Innovazione S.p.A.
Climate Protection Agency Hannover Region (CPAH)
Estonian University of Life Sciences
University of Bucharest
Ministry of European Funds (Managing Authority for Large Infrastructure
Operational Programme)
University of East Anglia
The Estonian Environment Agency
Anglia Ruskin University Higher Education Corporation