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Workshop zum neuen Forschungsprojekt „Engagement für Umnutzungen als Impulsgeber in ländlichen Räumen“

Eine Plattform zum Austausch zwischen niedersächsischen Dörfern, aber auch zwischen AkteurInnen unterschiedlicher Institutionen und Planungsebenen boten das Institut für Umweltplanung, das Geodätische Institut sowie die beiden Forschungsinitiativen TRUST und Raum & Region am 2. Februar 2012 in einem Auftakt-Workshop zum interdisziplinären Forschungsprojekt „Engagement für Umnutzungen als Impulsgeber in ländlichen Räumen“. Erfahrungen mit bürgerschaftlichem Engagement wurden weitergegeben, Forschungserkenntnisse aus unterschiedlichen Perspektiven, Praxiserfahrungen und „gute Beispiele“ präsentiert sowie aktuelle Fragen zur Entwicklung der ländlichen Räume diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops sollen als Forschungsideen im Projekt aufgegriffen werden.

Immer deutlicher werden der demografische Wandel und die strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft sichtbar und spürbar. Viele Dörfer kämpfen mit Gebäude-Leerständen und Defiziten in der Infrastruktur. Wie können die ländlichen Räume dennoch ihre Funktions- und Tragfähigkeit für Wohnen und Arbeiten bewahren? 

Kooperation, Vernetzung, Selbstorganisation und Nachhaltigkeit sind Begriffe, die man in diesem Zusammenhang immer häufiger hört, und zunehmend wird dabei von der Eigenverantwortung und dem Engagement der Bevölkerung gesprochen. Das neue Forschungsprojekt greift dieses aktuelle Thema auf und geht der Frage nach, warum mancherorts Umnutzungen durch bürgerschaftliches Engagement funktionieren – und andernorts nicht. 

Das Projekt wird gemeinsam von Institut für Umweltplanung (IUP) und dem Geodätischen Institut (GIH) der Leibniz Universität Hannover über zwei Jahre bearbeitet und seit November 2011 über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) von der EU gefördert. Aus einer Fallstudien-Analyse von entwicklungsstarken und entwicklungsschwachen Kommunen in Niedersachen sollen Handlungsempfehlungen für Kommunen und kommunale Entscheidungsträger zur Aktivierung und Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements abgeleitet werden. Kooperationspartner sind die Gemeinde Eisdorf, die Gemeinde Leiferde und das Büro althaus-konzept, die Gemeinde Ovelgönne, der Zweckverband und Verkehrsverein Hasetal, die Gemeinden Bunde und Weener und der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund.

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