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Abschlussveranstaltung zur Torfmooskultivierung

Torfmooskultivierungsfläche "Provinzialmoor" mit Messstellen für Treibhausgase (Foto: L. Zoch)
Die Torfmoose etablieren sich auf den Kultivierungsflächen (Foto: L. Zoch)

Neue Chancen für den Klima- und Artenschutz in niedersächsischen Hochmooren

Das Institut für Umweltplanung hat in den letzten vier Jahren in Kooperation mit dem Substrat-Hersteller Klasmann-Deilmann GmbH und dem Thünen-Institut für Agrarklimaschutz die Torfmoos-Kultivierung als Folgenutzung von Torfabbau auf Versuchsflächen bei Geeste (Landkreis Emsland) untersucht. Die Ergebnisse wurden auf einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung am 20. August 2019 an der Leibniz Universität Hannover vorgestellt. Rund 70 Fachleute aus Wissenschaft, Naturschutzorganisationen und Verwaltung aus ganz Deutschland diskutierten die Möglichkeiten der nassen Bewirtschaftung – der sogenannten Paludikultur – auf Hochmoorflächen.

Das Projekt hat gezeigt, dass der Anbau von Torfmoosen auch unter den schwierigen Bedingungen von Schwarztorf möglich ist. Die angebauten Torfmoose können als nachhaltiger Ersatz für Torf im Produktionsgartenbau verwendet werden. Gleichzeitig werden durch die nasse Bewirtschaftung Treibhausgas-Emissionen verringert und neue Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten der Hochmoore geschaffen.

Gefördert wurde das Vorhaben vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

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