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Entwicklung einer Methode zur Bewertung der Arten- und Biotopvielfalt in Ökobilanzen am Beispiel biogener Kraftstoffe

Leitung:Prof. Dr. Christina von Haaren, PD Dr.-Ing. Helga Kanning, Prof. Dr.-Ing. Axel Munack, Prof. Dr. Jürgen Krahl
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Barbara Urban
Laufzeit:Juni 2007 - Mai 2010
Förderung durch:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

 

Kurzbeschreibung:

Ein Kooperationsprojekt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Institut für Umweltplanung, und des Bundesforschungsinsitituts für ländliche Räume, Wald und Fischerei, Braunschweig

Projektbeschreibung:

In Deutschland trat zum 1. Januar 2007 das Biokraftstoffquotengesetz in Kraft. Danach besteht die Verpflichtung, Benzin und Dieselkraftstoff einen zunehmenden Anteil biogener Kraftstoffe beizumischen. Die ökologische Beurteilung von Biokraftstoffen wird derzeit intensiv diskutiert. Insbesondere mehren sich die Schlagzeilen zu negativen Folgen von Monokulturen, Intensivierung der Landwirtschaft oder Regenwaldabholzung durch denAnbau für die benötigte Biomasse.
Im Januar 2007 veröffentlichte die EU den Fortschrittsbericht Biokraftstoffe. Er betont, dass Gewissheit darüber benötigt wird, dass die Förderung dieser Kraftstoffe mit den Zielen des Umweltschutzes, insbesondere mit Belangen von Artenvielfalt, Boden, Wasser und Luftqualität vereinbar ist.
Als etablierte Methode zur Beurteilung von potenziellen Umweltauswirkungen von Produkten steht die Ökobilanz nach der internationalen Normenreihe ISO 14040 ff. zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe wurden eine Vielzahl von detaillierten Analysen von nachwachsenden Energieträgern erstellt.
Fraglich ist jedoch, ob die Ökobilanzmethode geeignet ist, die benötigte Beurteilung von Biokraftstoffen hinsichtlich der Auswirkungen auf Biodiversität zu ermitteln. Mit dieser Frage beschäftigt sich ab 1. Juni 2007 das von der DFG geförderte Projekt.

Projektflyer (89,3 kb)

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