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Unterstützung des Planungsprozesses durch Geo-Informationssysteme bei der ökologisch orientierten Fließgewässerplanung

Leitung:Prof. Dr. Hans Langer
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Barbara Knickrehm, Dipl.-Ing. Manfred Redslob, Dipl.-Ing. Dietlind Reunitz
Laufzeit:1996 - 1998
Förderung durch:Volkswagen-Stiftung

Am Verbundvorhaben beteiligt waren neben dem Institut für Landschaftspflege und Naturschutz das Institut für Kartographie und das Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und landwirtschaftlichen Wasserbau, alle Universität Hannover.

Es wurde ein interdisziplinäres Planungsmodell entwickelt, welches zum einen auf einheitlichen Basisdaten und Randbedingungen basiert und zum anderen die Planungsdisziplinen Wasserwirtschaft und Landschaftsplanung zu einem ständigen Austausch des Planungsstandes bzw. der Lösungsvarianten veranlassen soll. In diesem modular aufgebauten, GIS-gestützten Modell sollen Analyse- und Bewertungsmethoden beider Fachrichtungen abgestimmt und sinnvoll zusammengeführt werden, so dass ein Vergleich der unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen anhand der inwertgesetzten Schutzgüter erfolgt. Hierdurch soll es möglich werden, Konflikte frühzeitig im Planungsverlauf zu erkennen, sie nachvollziehbar zu analysieren und mit Hilfe von Planungsalternativen zu bereinigen. Theoretisches Modell und Ansätze zur Implementierung wurden anhand eines Beispielgebiets in der Leineaue südlich von Hannover entwickelt. Es wurde untersucht, inwieweit das Planungsmodell unter den derzeitigen rechtlich-administrativen Bedingungen eingesetzt werden kann bzw. welche Änderungen dieser Rahmenbedingungen für eine effiziente interdisziplinäre Planung wünschenswert wären.

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