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"Transfer erforschen – Transfer gestalten: Evidenzbasierter Wissenstransfer als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt" | Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilinstitut Hannover

Leitung:Prof. Dr. Rainer Danielzyk
Bearbeitung:Dr. Sonja Fücker [in Kooperation mit Dr. Ina Peters, ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL)]
Laufzeit:Juni 2020 - Mai 2024
Förderung durch:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Bild "Transfer erforschen – Transfer gestalten: Evidenzbasierter Wissenstransfer als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt" | Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilinstitut Hannover

 

Kurzbeschreibung

Das Projekt untersucht im Rahmen des Forschungsinstituts gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) aus transdisziplinärer Perspektive, wie und unter welchen Bedingungen der Transfer von sozialem Raumwissen in die Gesellschaft hinein "wirkt". Die Wissensvermittlung in Praxisfelder gilt mittlerweile als wichtiges Werkzeug für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse. Vorausgesetzt wird dabei in der Regel, dass die zum Einsatz kommenden Maßnahmen in Praxis, Politik und Zivilgesellschaft Wirkungen erzielen. Worin solche Wirkungen bestehen und wer oder was darüber entscheidet, wann Wissenschaftswissen einen anwendungsbezogenen Wert hat, bleibt häufig im Dunkeln. Das Projekt fragt danach, welchen Einfluss die Wissensvermittlung aus der Erforschung räumlicher Strukturen in nicht-wissenschaftliche Handlungsfelder hat und wie auf diese Weise Teilhabe, Zugehörigkeit und Vertrauen als wesentliche Voraussetzungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt gestärkt werden können.

Zu diesem Zweck untersucht das Projekt am Beispiel von drei Fallstudien, wie Transfermaßnahmen zu thematisch und räumlich differenzierten Merkmalen von gesellschaftlichem Zusammenhalt produziert, durchgeführt und bewertet werden. Dazu werden in verschiedenen Regionen Deutschlands bzw. im internationalen Vergleich Transferaktivitäten zu Formen (1) regionaler Identität, (2) zivilgesellschaftlicher Verantwortungsübernahme und (3) gleichwertiger Lebensverhältnisse und Vertrauen in politische Institutionen mithilfe transdisziplinärer Methoden untersucht.

Mit diesem Vorgehen soll zum einen ein evidenzbasiertes Verständnis darüber gewonnen werden, für wen und in welcher Weise sozialräumliches Wissenschaftswissen zur Lösung von Problemen und Potentialen des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen kann. Zum anderen werden die empirischen Befunde herangezogen, um Zusammenhalt stärkende Transferaktivitäten und partizipative Forschungsvorhaben am FGZ evidenzbasiert zu unterstützen und nachhaltig weiterzuentwickeln.


Am Forschungsinstitut gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) wird bundesweit an elf Hochschuleinrichtungen erforscht, was die Bedingungen, Auswirkungen und Bedrohungen von gesellschaftlichem Zusammenhalt sind. Am FGZ-Standort Hannover untersuchen Forschende in der Arbeitsgruppe "Raum für Zusammenhalt" die Merkmale von gesellschaftlichem Zusammenhalt im regionalen oder internationalen Vergleich, welche lokalen Muster seiner Entstehung zu beobachten sind und wodurch er gefährdet oder begünstigt wird. Das Forschungszentrum TRUST der Leibniz Universität Hannover ist die koordinierende Stelle am FGZ-Teilinstitut Hannover. Dem Teilinstitut gehören Forschende des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie (WIGEO) und des Instituts für Umweltplanung (IUP) an. Kooperationspartner ist die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft.

Weitere Informationen:

https://www.trust.uni-hannover.de/de/forschung/forschungsprojekte/forschungsinstitut-gesellschaftlicher-zusammenhalt/

https://www.arl-net.de/de/blog/wie-kann-teilhabe-wissenschaft-den-gesellschaftlichen-zusammenhalt-stärken-arl-erforscht

 

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