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Regionale Wertschöpfungsketten im Kontext von Ökosystemleistungen und Biodiversität – am Beispiel einer tschechisch-polnisch-sächsischen Projektkooperation

Leitung:Prof. Dr. Christina von Haaren, (Gesamtprojektleitung: Prof. Dr. Matthias Kramer, TU Dresden und NETSCI GmbH, Zittau)
Bearbeitung:Dr. Daniela Kempa, Dipl.-Umweltwiss. M. Sc. Birte Bredemeier
Laufzeit:November 2015 - April 2017
Förderung durch:Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Ziel des Forschungsvorhabens war die Integration von biodiversitätsrelevanten Aspekten und Ökosystemleistungen in regionale Wertschöpfungsketten. Dadurch sollte es Unternehmen ermöglicht werden, potenzielle Wirkungen und Wechselwirkungen transparent zu machen, Maßnahmen zur positiven Entwicklung der Biodiversitäts- und Ökosystemleistungen zu ergreifen und diese kundengerecht zu kommunizieren.

Dazu wurden in der ersten Projektphase die zu betrachtenden Branchen ausgewählt: Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie, Tourismus, Imkerei. In der folgenden Phasewurde die zugehörigen Wertschöpfungsketten analysiert und Kontakt zu entsprechenden Firmen aufgenommen. Das Projekt wurde durch Unternehmensvertreter aus Deutschland, Tschechien und Polen unterstützt. Sie stellten dem Projektteam unternehmensinterne Daten zur Verfügung und beteiligten sich an der Praxiserprobung des Ansatzes.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Instituts für Umweltplanung lag auf der Ermittlung und Darstellung der Biodiversitätsperformance von landwirtschaftlichen Betrieben im Projektgebiet. Hierzu wurde ein Indikatorset zur Erfassung und Bewertung von Biodiversitätsleistungen auf der Betriebsebene (weiter-)entwickelt, in der Betriebsmanagementsoftware MANUELA umgesetzt und ein Konzept für die Integration dieser Bewertung in die Wertschöpfungskettenbetrachtung erarbeitet.

 

Kooperationspartner:

NETSCI GmbH; Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Departement Ökonomie; Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal; J.E. Purkyne Universität Usti nad Labem; Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt; Wirtschaftsuniversität Wroclaw

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