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Regiobranding – Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika (Definitionsphase)

Leitung:Dr. Daniela Kempa
Bearbeitung:PD Dr. Sylvia Herrmann; Dipl.-Geogr. Julika Talke; Dr. Daniela Kempa
Laufzeit:2013 - 2014
Förderung durch:BMBF (Definitionsphase)

Kurzbeschreibung:

Landschaftsqualität und die damit verbundene Lebensqualität werden zu einem immer wichtigeren Standortfaktor im Wettbewerb der europäischen Region. Derzeit werden indes die Potenziale, die Landschaften sowie die in ihnen ausgedrückte Geschichte und Gegenwart und die damit verbundenen Umweltqualitäten bieten, bei der Identitäts- und Imagebildung von Regionen noch nicht ausgeschöpft. Besonders Stadtregionen definieren sich nach außen und nach innen weit stärker über urbane Infrastruktur und Kultur als über Landschafts- und damit Umweltqualität, obwohl letztere von ebenso großer Bedeutung für die Bürger sind. Entsprechend wenig erforscht sind bislang die Wege, wie Landschaftsqualitäten und die identitätsstiftende Landschaftsgeschichte systematisch und glaubwürdig für ein „Branding“ von Stadt-Landregionen operationalisiert werden können.

Projektbeschreibung:

Landschaftsqualität und die damit verbundene Lebensqualität werden zu einem immer wichtigeren Standortfaktor im Wettbewerb der europäischen Region. Derzeit werden indes die Potenziale, die Landschaften sowie die in ihnen ausgedrückte Geschichte und Gegenwart und die damit verbundenen Umweltqualitäten bieten, bei der Identitäts- und Imagebildung von Regionen noch nicht ausgeschöpft. Besonders Stadtregionen definieren sich nach außen und nach innen weit stärker über urbane Infrastruktur und Kultur als über Landschafts- und damit Umweltqualität, obwohl letztere von ebenso großer Bedeutung für die Bürger sind. Entsprechend wenig erforscht sind bislang die Wege, wie Landschaftsqualitäten und die identitätsstiftende Landschaftsgeschichte systematisch und glaubwürdig für ein „Branding“ von Stadt-Landregionen operationalisiert werden können. Am Beispiel der Metropolregion Hamburg sollen Wege zu einem solchen "bottom-up-Branding" entwickelt und getestet werden. Dazu wird auch ein umfassender Kommunikations- und Lernprozess über alle Skalenebenen hinweg in der Region initiiert und durchgeführt. Neben einem Innovationsplan für die Metropolregion sollen Handlungsanweisungen für die Durchführung derartiger Prozesse erstellt und die Anwendbarkeit der erarbeiteten Vorgehensweise für andere Fragestellungen aufgezeigt werden.

In der Definitionsphase wurden die Idee zum Projekt "Regiobranding" ausgearbeitet, Ziele und Arbeitsschritte konkretisiert sowie das Projektteam aus Wissenschaft und Praxis für eine gemeinsame Erforschung und Umsetzung zusammengestellt. Als Ergebnis dieser Projektphase wurde ein Projektantrag für die Förderung einer Hauptphase erarbeitet und beim BMBF eingereicht. Der Antrag wurde bewilligt, so dass Ende 2014 mit der Hauptphase und damit der eigentlichen Arbeit am Projektthema begonnen werden konnte.

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