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Naturkapital Deutschland – TEEB-DE: Koordination des Berichtes „Ökosystemleistungen in ländlichen Räumen und ihre Inwertsetzung“

Leitung:Prof. Dr. Christina von Haaren, Dr. Christian Albert
Bearbeitung:M.A. Sebastian Krätzig, M.A. Ingrid Albert
Laufzeit:Mai 2013 - Januar 2016
Förderung durch:Bundesamt für Naturschutz (BfN); Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Bild Naturkapital Deutschland – TEEB-DE: Koordination des Berichtes „Ökosystemleistungen in ländlichen Räumen und ihre Inwertsetzung“

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Aktuell

Die barrierefreie online-Fassung des TEEB DE "Landberichts" ist nun auf der Webseite von www.naturkapital-teeb.de auf folgenden Seiten verfügbar:

Über die "Aktuelle Meldungen" bzw. "Presse"-Seite
in Deutsch: www.naturkapital-teeb.de/presse/aktuelle-meldungen/meldung/article/170.html
in Englisch: www.naturkapital-teeb.de/en/press/news/meldung/article/170.html

Über die "Publikationen"-Seite:
in Deutsch: www.naturkapital-teeb.de/publikationen/projekteigene-publikationen/bericht-2.html
in Englisch: www.naturkapital-teeb.de/en/publications/own-publications/report-2.html

Die bereits eingerichteten permanenten Links zu den Berichten bleiben bestehen. So ist auch der – nun barrierefreie – Landbericht unter dem selben Link erreichbar wie zuvor die nicht-barrierefreie Version:
Ökosystemleistungen in ländlichen Räumen. Grundlage für menschliches Wohlergehen und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ("Landbericht Langfassung", barrierefrei) www.naturkapital-teeb.de/fileadmin/Downloads/Projekteigene_Publikationen/TEEB_Broschueren/TEEB_DE_Landbericht_Langfassung.pdf

Der permanente Link zur ebenfalls barrierefreien Kurzfassung des Landberichts:
Ökosystemleistungen in ländlichen Räumen. Grundlage für menschliches Wohlergehen und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Schlussfolgerungen für Entscheidungsträger ("Landbericht Kurzfassung"):
http://www.naturkapital-teeb.de/fileadmin/Downloads/Projekteigene_Publikationen/TEEB_Broschueren/TEEB_DE_Landbericht_Kurzfassung__2_.pdf

 

Kurzbeschreibung

Der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Natur und biologischer Vielfalt lohnen sich – auch ökonomisch gesehen. Dies haben die Ergebnisse der internationalen Initiative "The Economics of Ecosystems and Biodiversity – TEEB" (2007-2010) eindrucksvoll belegt.
"Naturkapital Deutschland –TEEB DE" führt die internationale TEEB-Initiative auf nationaler Ebene fort. Die Studie wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ (Prof. Bernd Hansjürgens) koordiniert.
Hauptaufgabe ist die Erarbeitung von vier thematischen Berichten, die ökonomische Argumente für die Erhaltung des "Naturkapitals" liefern und damit ethische und ökologische Begründungen sinnvoll ergänzen.
Zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft wirken an der Berichtserstellung mit und tragen über die interaktive Webseite zum Projekt bei (www.naturkapital-teeb.de).

Weitere Projektinformationen

Das Wohlergehen der Menschen hängt von gut funktionierenden Ökosystemen ab. Sie liefern Sauerstoff zum Atmen, sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Grundstoffe für Medikamente, Industrierohstoffe und sind Speicher für Klimagase, Vorbilder für technische Lösungen und vieles mehr. Dazu kommen eine Reihe kultureller Leistungen, die die Lebensqualität maßgeblich erhöhen: Wir erfreuen uns an einem Waldspaziergang, der Schönheit der Natur und den Möglichkeiten der Erholung, die uns die Natur bietet.

Doch der Verlust der biologischen Vielfalt, die Endlichkeit von Naturressourcen und die Schädigung von Ökosystemen zeigen sich immer häufiger. Der Wegfall von Ökosystemleistungen ist oft nur schwer und meist zu hohen Kosten auszugleichen, die sich vor allem volkswirtschaftlich niederschlagen und von der Allgemeinheit zu tragen sind. In vielen internationalen Beispielen konnte gezeigt werden: Der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Natur und biologischer Vielfalt lohnen sich – auch ökonomisch gesehen. Dies haben die Ergebnisse der internationalen TEEB-Initiative The Economics of Ecosystems and Biodiversity (2007-2010) eindrucksvoll belegt.

"Naturkapital Deutschland –TEEB DE" führt die internationale TEEB-Initiative auf nationaler Ebene fort. Die Studie wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ (Prof. Bernd Hansjürgens) koordiniert und durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.

Hauptaufgabe ist die Erarbeitung von vier thematischen Berichten, die ökonomische Argumente für die Erhaltung des "Naturkapitals" liefern und damit ethische und ökologische Begründungen sinnvoll ergänzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf folgenden Fragen:

  • Welche Bedeutung haben Ökosysteme in Deutschland für den Umgang mit dem Klimawandel?
  • Wie können die Ökosystemleistungen ländlicher Räume und geschützter Gebiete langfristig gesichert werden?
  • Wie tragen Stadtgrün und stadtnahe Ökosysteme zur Lebensqualität in Städten bei?
  • Wie kann dieser Wert besser in Planungsentscheidungen einbezogen werden?
  • Welche Möglichkeiten und Instrumente bestehen, den Wert von Ökosystemleistungen in Entscheidungen über Land- und Ressourcennutzung besser einzubeziehen?

Zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft wirken an der Berichtserstellung mit und tragen über die interaktive Webseite zum Projekt bei (www.naturkapital-teeb.de). Gesucht werden aktuelle Forschungsergebnisse zur ökonomischen Bedeutung und Bewertung von Ökosystemleistungen sowie erfolgreiche Beispiele zur gesellschaftlichen und ökonomischen Inwertsetzung des Naturkapitals in Deutschland.

Als Kernstück des "Naturkapital Deutschland – TEEB DE"-Vorhabens werden vier Berichte erstellt:

  • Bericht 1: Klimapolitik und Naturkapital: Synergien und Konflikte
  • Bericht 2: Ökosystemleistungen in ländlichen Räume und ihre Inwertsetzung
  • Bericht 3: Naturleistungen in der Stadt: Gesundheit schützen und Lebensqualität erhöhen
  • Bericht 4: Naturkapital Deutschland: Neue Handlungsoptionen ergreifen – eine Synthese

Aufgabe des Projektes am Institut für Umweltplanung ist die Koordination der Erstellung des zweiten Berichts.

Übersicht