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Engagement für Umnutzungen als Impulsgeber im ländlichen Raum

Leitung:Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Dr. Pia Steffenhagen (IUP); Prof. Dr. Winrich Voß, Dr. Alexandra Weitkamp (GIH)
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Melanie Ottenberg (bis August 2012), M.Sc. Linda Funke, beide IUP; Dipl.-Ing. Carolin Blaumann (bis Mai 2013), M.Sc. Isabelle Klein, beide GIH
Laufzeit:November 2011 - Februar 2014
Förderung durch:Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Kurzbeschreibung

Der ländliche Raum in Niedersachsen ist durch den wirtschaftlichen Strukturwandel und zunehmend durch die Auswirkungen des demografischen Wandels geprägt. Die Folge sind leer stehende Gebäude, die das Bild der Ortskerne und ihre Funktion beeinträchtigen, gleichzeitig aber ein großes Potenzial für Umnutzungen bieten. Im Kontext abnehmender Fördermittel wird das Engagement der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft (KMU) bedeutsamer. Im Projekt wird die Forschungshypothese aufgestellt, dass bürgerschaftliches Engagement und Corporate Social Responsibility (CSR) Impulsgeber für Umnutzungsprojekte sind und einen wertvollen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Gemeinden leisten.


Mehr Projektinformationen

Das gemeinsame Forschungsprojekt des Geodätischen Instituts (GIH) und des Instituts für Umweltplanung (IUP) der Leibniz Universität Hannover befasst sich mit dem landwirtschaftlichen Strukturwandel und den Folgen des demografischen Wandels im ländlichen Raum. Viele niedersächsische Dörfer stehen vor großen Herausforderungen, zum Beispiel beeinträchtigen leer stehende Gebäude das Bild der Ortskerne und ihre Funktion. Gleichzeitig bieten sie aber ein großes Potenzial für Umnutzungen. Schon heute profitieren viele Dörfer von einem aktiven sozialen Miteinander (bürgerschaftliches Engagement). Im Kontext abnehmender Fördermittel wird daneben das Engagement der Wirtschaft (Corporate Social Responsibility) bedeutsamer. Den Kommunen kommt die wichtige Rolle zu, Umnutzungsprojekte zu initiieren sowie notwendige Rahmenbedingungen sicherzustellen.

Aus einer Fallstudienanalyse von entwicklungsstarken und -schwachen Kommunen in Niedersachen werden Handlungsempfehlungen für Kommunen und kommunale Entscheidungsträger zur Aktivierung und Unterstützung des Engagements abgeleitet. 

Das Forschungsprojekt wird durchgeführt in Kooperation mit der Gemeinde Eisdorf, der Gemeinde Leiferde und dem Büro althaus-konzept, der Gemeinde Ovelgönne, dem Zweckverband und Verkehrsverein Hasetal, den Gemeinden Bunde und Weener und dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund.

Publikationen

Danielzyk, Rainer; Steffenhagen, Pia & Weitkamp, Alexandra (2013): Engagement als Impulsgeber in ländlichen Räumen Niedersachsens.

In: Schröder, Christiane et al. (Hg.): Geschichte, um zu verstehen. Traditionen, Wahrnehmungsmuster, Gestaltungsperspektiven. Carl-Hans Hauptmeyer zum 65. Geburtstag. Gütersloh, 492–504.

Danielzyk, Rainer; Voß, Winnrich; Steffenhagen, Pia; Weitkamp, Alexandra; Funke, Linda & Klein, Isabelle (2014): Engagement für Umnutzungen als Impulsgeber in ländlichen Räumen Niedersachsens. Handlungsempfehlungen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagement für Umnutzungen.

Hg.: Leibniz Universität Hannover, Geodätisches Institut und Institut für Umweltplanung. Hannover, 40 S., Download.

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