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Grenzüberschreitender Biotopverbund und Klimawandel. Handlungsoptionen für ein adaptives Naturschutzmanagement am Beispiel von Deutschland und den Niederlanden

Leitung:Dr. Stefan Rüter
Bearbeitung:Dr. Hilke Rühmkorf
Laufzeit:März 2011 - Februar 2012
Förderung durch:Leibniz Universität Hannover

Kurzbeschreibung:

Das Überleben vieler Tierarten wird lang- bis mittelfristig davon abhängen, ob sie in der Lage sind, die durch den Klimawandel hervorgerufenen Verschiebungen ihrer Verbreitungsareale zu realisieren. Dadurch dass zukünftige Wanderungs- bzw. Ausbreitungskorridore durch gezielte Maßnahmen erhalten, verbessert und geschaffen werden, kann der Biotopverbund dazu beitragen, die Wanderungsbewegungen von Individuen und Populationen zu ermöglichen. Aufgrund der großräumigen Arealverschiebungen (z.B. von Süd-/Westeuropa nach Nord-/Osteuropa) müssen Biotopverbundkonzepte hierbei verstärkt grenzüberschreitend entwickelt werden.
Im Forschungsvorhaben wurden die Möglichkeiten und Grenzen zur kooperativen Planung und Umsetzung grenzüberschreitender Biotopverbundkonzepte am Beispiel von Deutschland und den Niederlanden untersucht. Basierend auf einer Identifizierung der Tierarten mit Arealverschiebungen in Nordwesteuropa wurden die daraus resultierenden Anforderungen an den grenzüberschreitenden Biotopverbund abgeleitet (z.B. räumliche Lage von erforderlichen Verbundachsen). Parallel hierzu wurden die bestehenden Biotopverbundkonzepte und Planungsansätze in den Niederlanden und Deutschland auf ihre Kompatibilität untersucht und hinsichtlich der neuen Anforderungen überprüft. Auf diese Weise wurden Bereiche ermittelt, in denen vorhandene ökologische Netzwerke ergänzt bzw. neue Netzwerke
entwickelt werden müssen. Um die potenzielle Wirkung von grenzüberschreitenden Biotopverbundmaßnahmen zu ermitteln, wurden verschiedene Maßnahmenvarianten entwickelt und mittels populationsökologischer Modellierung überprüft.

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