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Verbundprojekt: VirtualWaterValues – Multiskaliges Monitoring globaler Wasserressourcen und Optionen für deren effiziente und nachhaltige Nutzung (ViWa)

Supervisor:Prof. Dr. Christina von Haaren
Researcher:M.Sc. Felix Neuendorf, Dr.-Ing. Kremena Burkhard, M.Sc. Anna Schlattmann
Duration:Mai 2017 - April 2020
Funded by:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm „Forschung für die Nachhaltigkeit“ (FONA) als Verbundprojekt der Fördermaßnahme „Global Resource Water“ (GROW)
Bild Verbundprojekt: VirtualWaterValues – Multiskaliges Monitoring globaler Wasserressourcen und Optionen für deren effiziente und nachhaltige Nutzung (ViWa)

 

Kurzbeschreibung

Die von der internationalen Gemeinschaft auf Ebene der Vereinten Nationen aufgestellten 17 „Sustainable Development Goals (SDGs) legen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung fest. Viele SDGs beziehen sich direkt oder indirekt auf die Ressource Wasser und ihre Nutzung (z.B. SDG 6.12; 2.15). Die Operationalisierung dieser Ziele ist die Aufgabe der einzelnen Staaten, geschieht jedoch bisher in sehr heterogener und z. T. genereller Weise.

Die Nachhaltigkeits-Bewertung virtuellen Wassers in Agrarprodukten ist noch Gegenstand der wissenschaftlichen Entwicklung. Die lokale Effizienz der Wassernutzung sowie die lokale Knappheit von Wasserressourcen finden bisher keine Berücksichtigung im globalen Handel. Landwirtschaftliche Produktion, die weder effizient noch nachhaltig ist, ist demgegenüber noch weit verbreitet.

Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt „ViWA“ verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, welcher verschiedene Wissenschaftsbereiche mit ihren Methoden und ihrem Fachwissen verbindet. Von lokaler bis globaler Ebene sollen Informationen generiert, erfasst und beurteilt werden, um praxisorientierte Lösungsansätze für eine nachhaltige und effiziente Wassernutzung zu entwickeln.
Für Informationen zum gesamten Verbundprojekt besuchen Sie die Projektseite:
http://viwa.geographie-muenchen.de/

Auf der Grundlage von Daten zu Landnutzung und Kulturarten aus einem räumlich und zeitlich hochauflösenden Monitoring-System wird der Projektpartner Leibniz Universität Hannover die Nachhaltigkeitsbewertung der Landnutzung, bezogen auf den Wasserverbrauch, durchführen. Die Basis für die Bewertung sollen die wasserrelevanten SDGs und weitere normative Vorgaben bilden (z.B. CBD, EU Biodiversitätsstrategie). Das Bewertungsverfahren soll sich auf bestehende Indikatorsysteme und Methoden zur Ermittlung und Bewertung von Ökosystemdienstleistungen stützen.
Ziele der Nachhaltigkeitsbewertung sind die Identifizierung von Hot Spots der Wasserverfügbarkeit und nicht-nachhaltigen Wassernutzung und Cold Spots mit Wasserüberschüssen und nachhaltiger Wassernutzung sowie die Bilanzierung des „ökologischen Rucksacks“ der virtuellen Wasserströme.
Ein weiteres Ziel ist die Identifizierung von institutionellen Optimierungspotenzialen für eine nachhaltige Wassernutzung in verschiedenen Planungssystemen, da eine gute räumliche Governance als Voraussetzung für die Verbesserung des „ökologischen Rucksacks“ angesehen wird. Im Rahmen der Untersuchung sollen die verschiedenen Governance-Systeme hinsichtlich ihrer Hemmnisse und ihrer Potenziale für gute räumliche Governance ermittelt und typisiert werden. Die Typisierung wird literaturbasiert und durch die Analyse von Beispielen bester Praxis erfolgen. Die Ergebnisse sollen anschließend mit verschiedenen Stakeholdern diskutiert werden. In vier ausgewählten Pilot-Regionen sollen im Spiegel der realen Verhältnisse zusammen mit Betroffenen mögliche Lösungsansätze zu institutionellen Hürden erarbeitet werden. Im Fokus werden dabei u.a. die „problems of spatial fit“ stehen.

Unter Einbeziehung der Ergebnisse aller Teilvorhaben sollen schließlich Szenarien für ein nachhaltiges und effizientes Management der Wasserressourcen vor dem Hintergrund sich verändernder klimatischer, politischer und anbaupraktischer Rahmenbedingungen skizziert werden.http://viwa.geographie-muenchen.de/

Collaborative project ViWa: Multiscale monitoring of global water resources and options for their efficient and sustainable use


Short description

With the 17 Sustainable Development Goals (SDGs), the international community has set targets for sustainable development within a UN frame. They have a direct or indirect reference to water (e.g. 6.12; 2.15). It is in the duty of the states to operationalize them. So far the operationalization of thegoals is heterogeneous and of a general manner.

There is a lack of a global system able to quantify the regional and local efficiency and sustainability of water resources used for agricultural production and to imprint this information on the virtual water streams on their trading routes. Therefore international food trade is currently incapable of taking into account the local scarcity and (in-)efficiency with which water is used to produce agricultural commodities. This is also the main underlying reason why water resources are currently used in large parts of the Globe in a manner that is neither sustainable nor efficient.

The collaborative project ViWA, funded by the BMBF, has multidisciplinary research approach which integrates methodologies and knowledge from different science disciplines and the expertise of stakeholders. Its nature is at the same time local and global.
For more information about the collaborative project, please consult the website at: http://viwa.geographie-muenchen.de/

The Leibniz Universität Hannover team is responsible for the sustainability assessment of water resources according to the land-use. The sustainability assessment is to be based on data about landuse and crops provided by a high-spatial and –temporal resolution monitoring system.

The SDGs and further international, legal standards (CDB, EU Biodiversity Strategy) shall be used as basis for the concretization of indicators. Existing indicator-systems and assessment methods for ecosystem services shape the structure for the sustainability assessment.
The results from the sustainability assessment as well as the results from the monitoring system will be employed to delineate shortage areas with unsustainable water use (hot spots) and areas with abundance of water (cold spots) on a global level, as well as the equilibration of an “ecological backpack” of virtual water-flows.
Furthermore, the team aims to examine different systems of spatial governance in planning systems in order to identify obstacles and potentials for a sustainable and efficient water use. Within four casestudies there are solution approaches to be figured out and to be discussed with stakeholders and affected persons. The focus will be on the “problems of spatial fit”.
The outcome of the high-resolution monitoring system, the integrated economic evaluation of virtual water flows, the sustainability assessment, the governance of water resources analyses and the SDGs will be continuously discussed with stakeholders. The resulting scenarios will be formulated and implemented in ViWA to identify effective control instruments for a more sustainable and efficient water management that go beyond the ones that are already identified.

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