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Exkursion ins Museumsdorf Hösseringen

Fotos: Verena Görke

Am 1. Juni 2018 fuhren 24 Studierende mit Dr. Roswitha Kirsch-Stracke zum Freilichtmuseum der Lüneburger Heide nach Hösseringen.

Dr. Rüdiger-Lutz Klein, ehemaliger Biologie- und Geographielehrer in Uelzen und langjähriges Planungsgruppen-Mitglied des Museums, führte in Geschichte Entwicklung, Organisation und Aufgaben des Museums ein.

Beim Rundgang über das Museumsgelände bekamen die Studierenden einen Eindruck vom Leben, Wohnen und Arbeiten in der Lüneburger Heide zwischen 1550 und 1950. Die Gebäude wurden vorgestellt von Verena Görke, Studentin der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung an der LUH und als Honorarkraft im Museumsdorf für Führungen tätig. Dr. Klein gab am Beispiel des 400 Jahre alten Brümmerhofes einen Einblick in die Geschichte historischen Nutzgärten der Region. „Der Bauerngarten“ wurde kritisch beleuchtet und als Klischee entlarvt – weit entfernt von belegter und nachvollziehbarer ländlicher Gartenkultur.

Die Entstehung der Kulturlandschaft „Heide“ konnte nur in ihren Grundzügen behandelt werden, aber die Studierenden fanden vielfältige Bezüge zu ihren Studieninhalten. Auf der Heidefläche des Museums ging es dann an die praktische Arbeit: Aufgekommene Birken, Kiefern und Fichten wurden entfernt und zu einem ansehnlichen Haufen zusammengetragen. Anschließend wurde das Wissen über charakteristische Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften der Heide gemeinsam vertieft.

Das Abschlussgespräch zeigte, dass die praktischen Arbeiten den Lernerfolg deutlich erhöht hatten und gerade dadurch neue Fragen aufkamen, zum Beispiel über Möglichkeiten, Grenzen und Sinnhaftigkeit des Heidemanagements im Museum und anderswo – Themen für eine Exkursion im nächsten Jahr.

Presseartikel im Uelzener Anzeiger