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Umwelt-Workcamp 2017 am "Badebornteich" in Hannover-Badenstedt

1 Die Studierenden informieren sich über die Funktionsweise der Amphibien-Leiteinrichtung an der Lenther Chaussee.
2 Der Badebornteich wird seit 2004 vom BUND betreut.
3 Die Gruppe erkundet das Gelände um den Badebornteich und erhält Einblicke in Ziele und Maßnahmen vor Ort.
4 Zugewachsener Abschnitt der Bade für der Durchführung der Maßnahmen
5 Das Fließgewässer wird entkrautet und freigestellt.
6 Abschnitt der Bade nach den Maßnahmen
7 In Wathosen werden Rohrkolben aus dem Gewässer entfernt.
8 Teamwork an Wasser und an Land

Am 19. und 20. Oktober 2017 wurde das 6. Umwelt-Workcamp mit 14 Master-Studierenden der Umweltplanung durchgeführt. Das Workcamp findet regelmäßig in der Einführungswoche des Wintersemesters statt. Unter der Leitung von Dr. Stefan Rüter und Lotta Zoch vom IUP ging es in diesem Jahr an den Badebornteich in Hannovers Westen.

Zunächst erkundete die Gruppe eine im Jahr 2007 errichtete Amphibien-Leiteinrichtung mit Tunnel an der Lenther Chaussee (Foto 1). Gerhard Hermann von der AG Amphibienschutz des BUND erläuterte die Funktionsweise der Leiteinrichtung und stellte weitere Maßnahmen zum Amphibienschutz vor, z.B. die Anlage neuer Laichgewässer. Danach ging es weiter zum Badebornteich am Fuße des Benther Berges. Der ehemalige Fischzuchtteich wurde im Jahr 2004 renaturiert und als Biotop für Amphibien umgestaltet (Foto 2). Anschließend pachtete der BUND Region Hannover das Gelände zur weiteren Pflege und Entwicklung. Naturschutzreferent René Hertwig und Marion Heinemann vom BUND erläuterten vor Ort die Besonderheiten und Entwicklungsziele am Badebornteich (Foto 3). Hierbei erhielten die Studierenden interessante Einblicke in geplante Maßnahmen zur Unterstützung von Amphibien und Hautflüglern rund um den Teich.

Nach der Mittagspause ging es an die praktische Arbeit, denn die Durchführung von Landschaftspflegearbeiten steht im Mittelpunkt der Umwelt-Workcamps. Der teilweise heftige Regen konnte die gute Laune und die Motivation der Studierenden nicht trüben: Unter Anleitung der BUND- Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter wurden unterschiedlichste Pflegemaßnahmen auf dem Gelände des Badebornteiches durchgeführt. Am ersten Tag konzentrierte sich die Gruppe darauf, den Verlauf der Bade – ein kleines Fließgewässer, welches den Badebornteich durchströmt – zu entkrauten. Mit Grabegabeln, Astscheren und Sensen befreiten die Studierenden das Gewässer und die Uferbereiche von Rohrkolben, Goldruten, Brombeeren und weiterem Pflanzenaufwuchs (Fotos 4-6). Am zweiten Tag schnitten sie Gehölze zurück und rodeten einzelne Gehölzpartien. Außerdem stellten sie einen mit Sandaufschüttungen speziell für Hautflügler gestalteten Uferbereich des Badebornteiches frei. Hierzu mussten Arbeiten sowohl an Land als auch im Wasser ausgeführt werden (Fotos 7-8). Ziel ist die gute Besonnung des Uferbereiches, damit sich dort im kommenden Jahr wieder zahlreiche gefährdete Arten einfinden.

Bericht über den Badebornteich und das Umweltworkcamp auf der Internetseite des BUND