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Umweltworkcamp 2015 am "Quetzenbleek" in der Leineaue bei Laatzen

Am 15. und 16. Oktober 2015 fand das 4. Umweltworkcamp mit Masterstudierenden statt, geleitet von Dr. Stefan Rüter und Katharina Niemann, beide IUP.


Wie in den vorherigen Jahren stand auch 2015 die praktische Arbeit im Vordergrund. Nachdem am ersten Tag Hintergrundwissen zu den Themen Schutz, Pflege und Entwicklung von Kleingewässern erarbeitet wurde, führten die 22 Teilnehmenden am zweiten Tag einen Arbeitseinsatz am sog. "Quetzenbleek" durch. Auf einer ca. 1.600 qm großen Fläche wurden Maßnahmen zur Erhaltung bzw. zur Wiederherstellung eines temporär wasserführenden Kleingewässers umgesetzt. Die Studierenden rodeten aufkommende Gehölze und entfernten Gras- und Staudenbewuchs. Darüber hinaus wurden verlandete Gewässerbereiche partiell abgegraben.


Durch die Maßnahmen sollen Röhrichtbereiche mit gefährdeten Pflanzenarten wie z. B. der Schwanenblume (Butomus umbellatus) gefördert werden. Zusätzlich dienen die Maßnahmen dazu, den Hochwasserabfluss in der Leineaue sicherzustellen. Die Maßnahmenumsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Nabu Laatzen, außerdem waren die Stadt Laatzen und weitere örtliche Akteure beteiligt. Teile des entfernten Gehölzbewuchses, nämlich einige Bündel an Weidenruten, konnten unmittelbar an eine Laatzener Familie vermittelt werden, die mit dem Material im eigenen Garten ein Weidentipi bauen möchte.


Trotz des sehr schlechten, regnerisch-kalten Wetters führten die Studierenden den gesamten Arbeitseinsatz überaus engagiert und in guter Stimmung zum Erfolg.


Presseecho HAZ Laatzen am 29.02.2016