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Was kann die Landschaftsplanung zur informationellen Orientierung beitragen? Workshop zum Interaktiven Landschaftsplan Königslutter

Am 13. und 14. Februar 2014 befassten sich am Institut für Umweltplanung Fachleute aus Wissenschaft und Praxis mit den interaktiven Herausforderungen des Web 2.0 in der Landschaftsplanung.

2014: Das Web 2.0 wird 10 Jahre alt – der Kindheit entwachsen, aber noch nicht bei den ganz Großen angekommen. Die kommunikative Nutzung der Technik in der Planung scheint selbstverständlich, routiniert und dennoch nicht immer zielführend. Einerseits gelingt es zunehmend, spannende und interessante Angebote für Naturinteressierte im Internet zu platzieren, gleichzeitig sind einige der Kerncharakteristika der Netzkommunikation, wie zum Beispiel die Informationsflut, das anonyme Agieren und die permanenten Abstimmungen einem aufgeklärten Diskurs mit menschlichen Verständnisanforderungen abträglich.
Immer noch stellen sich Fragen wie zu Beginn der interaktiven Planung in Königslutter am Elm: Wo liegen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur direkten Kommunikation von Angesicht zu Angesicht? Haben Online-Diskurse das Potential, die räumliche Planung und die Landschaftsplanung zu verändern? Und wenn ja, wie gelingt es, Menschen über das Netz für ein abstraktes Thema zu interessieren? Aus welchen Fehlern lässt sich lernen? Und wohin sollen die interaktiven Pläne entwickelt werden, um Kommunen, Planern und Bürgern dienlich zu sein?

Die "Evaluation Interaktiver Landschaftsplan Königslutter"erfolgt im Rahmen eines Forschungsprojektes, das vom Bundesamt für Naturschutz gefördert wird.