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Fachkonferenz „Cities in Crisis“

Vom 5. bis 6. Dezember 2013 fand in Hamburg die Internationale Fachkonferenz „Cities in Crisis“ statt, an der insgesamt rund 50 Forscherinnen und Forschern von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Griechenland (Technische Universität Athen und Universität Thessalien), Italien (Polytechnische Universität Turin), Portugal (Universität Lissabon, Technische Universität Lissabon und ISCTE Universität Lissabon), Spanien (Universität Valencia und das Forschungszentrum für Risiko-Forschung Barcelona) sowie Deutschland (HafenCity Universität Hamburg, Leibniz Universität Hannover, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ, Leibniz-Institut für Länderkunde IfL Leipzig) teilnahmen. Koordiniert wurde die internationale Fachkonferenz von Prof. Dr. Jörg Knieling (Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung, HafenCity Universität Hamburg) und Prof. Dr. Frank Othengrafen (Institut für Umweltplanung, Leibniz Universität Hannover).

Ziel der vom DAAD geförderten Fachkonferenz (Programm „Hochschuldialog mit Südeuropa“) war es, die weitreichenden Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise in südeuropäischen Städten zu analysieren. Gerade Städte stehen als Knotenpunkte gesellschaftlicher und ökonomischer Entwicklung vor der Herausforderung, Lösungen für die umfangreichen sozialen, wirtschaftlichen und räumlichen Folgen der Krise wie die zunehmende Arbeitslosigkeit, die fehlende wirtschaftliche Dynamik und die Verschärfung sozialer, ökonomischer und räumlicher Disparitäten zu finden. Aufbauend auf ersten erfolgversprechenden Ansätzen in Südeuropa sowie auf der Basis von Erfahrungen im Umgang mit krisenhaften Situationen in Deutschland wurden auf der Fachkonferenz auch neue Lösungsansätze zur Überwindung der Krise vorgestellt und entwickelt. Im Vordergrund standen dabei vor allem adaptive Governance-Formen, kollaborative Entscheidungsfindungsprozesse sowie die verstärkte Einbindung privatwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure.

Als Ergebnis der Konferenz ist eine englischsprachige Buchpublikation geplant, die Ende 2014 erscheinen wird.

 Das Programm der Tagung