Der Gehölzgarten
Auf dem Universitätsgelände Herrenhäuser Straße 2 befindet sich am Burgweg, Ecke Haltenhoffstraße, der Gehölzgarten des Instituts für Umweltplanung. Der Lehrgarten ist noch im Aufbau, aber für Besucher bereits zugänglich. In Kürze werden hier nahezu alle einheimischen Gehölze - abgesehen von umfangreichen Artengruppen wie z. B. den Brombeeren - sowie ausgewählte, für die Landschaftsarchitektur bedeutsame Ziergehölze wachsen. Den Studierenden der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung bietet sich damit die Möglichkeit, unmittelbar auf dem Universitätsgelände Artenkenntnisse zu erwerben und den Wandel der Gehölzarten im Jahreslauf zu studieren.
Im Frühjahr 2009 wurde mit Hilfe von studentischen Hilfskräften der vorhandene Aufwuchs auf dem lange Zeit vernachlässigten Gelände der „Villa Maatsch“ gerodet. Im Spätsommer wurde in einem ersten Bauabschnitt ein neues Wegesystem angelegt und mit den Gehölzpflanzungen begonnen. Das Material stammt zum Teil aus der Sammlung einheimischer Wildrosen der Abteilung Baumschule im Institut für Zierpflanzen- und Gehölzwissenschaften und aus dem Bestand der Abteilung Molekulare Pflanzenzüchtung im Institut für Pflanzengenetik der Leibniz Universität. Weiteres Material, vor allem aus der Familie der Rosaceen, lieferte die städtische Baumschule Hannover.
Im Frühjahr 2010 wurde das Wegesystem im der zweiten Teilabschnitt fertiggestellt; für die Pflanzung stellte Urs G. Jäger aus Halle die Weidenstecklinge zur Verfügung, mehrere Hybriden der Gattung Salix kamen im Sommer 2011 hinzu.
Für den weiteren Aufbau der Sammlung wird ein Schwerpunkt auf dem Sammeln der Gehölzarten an Wildstandorten liegen. Auf diese Weise soll der Anteil an Individuen mit Kulturmerkmalen im Garten verringert werden. Der Kontakt zum Botanischen Garten Regensburg hilft, die Pflanzungen von Gehölzen der Gattung Sorbus in Frühjahr 2012 erfolgreich zu erweitern.
Ansprechpartnerin:Dipl.-Ing. Christiane Hausmann | Wissenschaftliche Konzeption:Prof. Dr. Rüdiger Prasse |









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